Kidsdata.de Datenanalyse zur Verbesserung kindlicher Lebensverhältnisse.

Kidsdata.de Datenanalyse zur Verbesserung kindlicher Lebensverhältnisse.

JJede Generation übernimmt Strukturen, Werte und Ressourcen der Vorgänger, verändert sie und trägt damit Verantwortung, die Lebensbedingungen der Nachfolgenden nicht zu verschlechtern.


- Generationengerechtigkeit heißt, gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Entscheidungen so zu treffen, dass Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten zukünftiger Generationen erhalten bleiben.


- Die 17 Nachhaltigkeitsziele konkretisieren diese Verantwortung und stellen u.a. Chancengleichheit, Gesundheit, Armutsvermeidung, stabile Beziehungen, Geschlechtergerechtigkeit und schonenden Ressourcenverbrauch in den Mittelpunkt.


- Trotz intensiver Debatten seit den 1960er/70er‑Jahren bleiben zentrale Probleme wie Bildungsungleichheit und die soziale Benachteiligung von Kindern weitgehend ungelöst.


- Viele Reformkonzepte wurden übernommen, ohne ihre Tragfähigkeit konsequent an der Realität zu prüfen; das gesinnungsethische Festhalten an empirisch widerlegten Annahmen verschiebt Probleme auf kommende Generationen und verletzt Generationengerechtigkeit.


- Im Bildungsbereich hat die Expansion des Abiturs vor allem Kindern aus bildungsnahen Haushalten genutzt; soziale Ungleichheit und sinkende Kompetenzen in Mathematik und Deutsch falsifizieren die Offenheitshypothese des Bildungsystems.


- Im Gesundheits‑ und Rentensystem zeigt der Vergleich mit Schweden, dass die Vorstellung eines festen und möglichst frühen Renteneintrittsalters empirisch nicht trägt und die Lasten auf Jüngere verlagert.


- Die Armutsmessung über relative Einkommen blendet wesentliche Deprivationen von Kindern aus, etwa mangelnden Zugang zu Infrastruktur, Bildungsangeboten und förderlicher Sozialisation.


- In der Jugendhilfe wurde Beziehungssicherheit gestärkt, zugleich ist das subjektive Sicherheitsgefühl – vor allem junger Frauen – gesunken, wodurch individuelle und gesellschaftliche Sicherheit auseinanderfallen.


- Bei der Geschlechtergerechtigkeit verschiebt sich der Fokus: Mehr formale Gleichheit geht mit stärkerer horizontaler Berufsselektion einher, was insbesondere weniger qualifizierte Frauen und Frauen aus traditionellen Milieus von Aufstiegschancen ausschließt


- In der Klimapolitik dominiert eine technisch ausgerichtete Netto‑Null‑Strategie, die moralisch aufgeladen, aber möglicherweise ineffizient ist und Problemlösungen in die Zukunft verlagert.


- Politik und Teile der Wissenschaft orientieren sich damit an „Schattenbildern“ statt an überprüfter Wirklichkeit; im Sinne von Poppers Höhlengleichnis wird die Realität nicht ausreichend getestet und Generationengerechtigkeit systematisch verfehlt

- Alle zur Überprüfung der Thesen verwendeten Daten und Quellen sind vollständig auf der Website **kidsdata.de** sowie in einer herunterladbaren PDF mit aktivierbaren Fußnoten dokumentiert, sodass Tabellen, Zahlen und Argumentationsschritte im Detail überprüfbar bleiben.


This website makes use of cookies. Please see our privacy policy for details.

Deny OK